Mittwoch, 6. März 2013

Direktkandidat aus Leverkusen

Rainer von den Grünen Leverkusen wurde zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Leverkusen/Köln-Mülheim gewählt. Wir gratulieren und werden ihn im anstehenden Wahlkampf tatkräftig unterstützen! :-)

Dienstag, 8. Januar 2013

Themen für 2013

Wir hoffen, ihr hattet alle schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Auch die Grüne Jugend Leverkusen meldet sich zurück. Am Anfang des Jahres möchten wir uns besonders mit folgenden Themen beschäftigen:
  • Europäische Integration
  • Sozialer Drift
  • Geldsystem
  • Mobilität und Verkehr
Ideen und Anregungen dazu könnt ihr gerne einbringen. Daneben werden wir natürlich auch auf Veranstaltungen der Grünen Leverkusen als Grüne Jugend Präsenz zeigen und für unsere Inhalte werben.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Umfrage: Eurobonds

Europa und der Euro befinden sich wie ihr wisst in einer schweren Krise und damit im Umbruch. Ein Konzept zur Angleichung der wirtschaftlichen Situationen innerhalb der EU sind Eurobonds. Diese werden heiß diskutiert und von der Bundesregierung derzeit strikt abgelehnt.  Umfassende Informationen lassen hier finden: http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Anleihe

Stimmt ab, was ihr von der Idee haltet!

Termine

Achtung! Diesen Donnerstag (5.7.) findet ausnahmsweise trotz Monatsanfang kein Treffen statt! Die nächste Sitzung ist stattdessen eine Woche darauf, am 12.07.!

Dienstag, 26. Juni 2012

Forderung zum Tierschutz

Zum Thema Tierschutz haben wir als Grüne Jugend Leverkusen einige Vorschläge entwickelt und stellen folgende Forderungen auf:

Tierschutz stärken 
 
Viele Verbraucher essen gerne Fleisch, wünschen sich aber, dies wenigstens halbwegs im Einklang mit dem Tierschutz tun zu können. Sie möchten beispielsweise kein Fleisch aus Massentierhaltung zu sich nehmen. Wir fordern daher eine Definition von Haltungsformen für Fleisch nach dem Vorbild der Kennzeichnung von Eiern (Freiland, Bodenhaltung, Käfighaltung), etwa "Massenhaltung" und "Freie Haltung" nach klaren Regeln. Fleisch- aber auch Milchprodukte sollen damit eindeutig gekennzeichnet werden, damit Fleisch aus artgerechter Haltung einen Wettbewerbsvorteil hat und so langfristig die qualvolle Massentierhaltung verdrängen kann. Auch verarbeitete Produkte (Wurst, Hamburger, Tortellini mit Fleischfüllung, ...) bedürfen einer solchen Kenntlichmachung. Als erster Schritt muss eine Kennzeichnung von Produkten mit verarbeiteten Eiern erfolgen. Ein entsprechender Antrag der GRÜNEN Bundestagsfraktion wurde erst vor Kurzem von der Regierungskoalition abgelehnt.
Daneben sollen die Standards für den Tierschutz erhöht werden, indem das Tierschutzgesetz konsequent angewendet  und noch deutlich verschärft wird: Insbesondere die zahlreichen, unnötigen Ausnahmen müssen gestrichen werden und Standards erhöht werden (mehr Raum pro Tier in der Haltung, Qualzuchten verbieten,...).
Aber auch der Schutz von Wildtieren darf nicht vernachlässigt werden. So fordern wir mehr Straßensperrungen in Zeiten von Krötenwanderungen, mehr Wildbrücken und -tunnel an Straßen sowie den internationalen Einsatz Deutschlands gegen Wilderei und Walfang. Überfischung muss entgegengewirkt werden, um Tiere und Bestände zu schützen, aber auch um regionalen Fischern nicht die Lebensgrundlage zu entziehen. So sind etwa mithilfe von EU-Subventionen dezimierte Fischbestände vor Afrika, die zu Hunger und Kriminalität führen, nicht weiter hinnehmbar. 

Wir hoffen, hiervon einige Punkte in das GRÜNE Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013 einbringen zu können.

Montag, 18. Juni 2012

Aktion zur Autonutzung

Wir stecken momentan Flyer an Autos auf öffentlichen Parkplätzen im Leverkusener Stadtgebiet, um auf Alternativen mittels Bus und Bahn hinzuweisen. Vielleicht erreichen wir so einige Mitbürger und können sie von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel überzeugen. Die Flyer sind dabei individuell auf den Standort des Autos angepasst. Das Bild unten zeigt das Beispiel für Wiesdorf.

Mehr Informationen über die Bus- und Bahnverbindungen in Leverkusen und Umgebung findet man unter

(deutschlandweit)
und

Hier noch der angekündigte Beispielflyer:

Feedback zu der Aktion nehmen wir gerne per E-Mail entgegen :-)

Forderungen zur Klimapolitik

Wir haben als Grüne Jugend Leverkusen verschiedene Forderungen aufgestellt, die wir in den Programmprozess zur Bundestagswahl 2013 einbringen möchten. Eine davon betrifft die Klimapolitik. Hier unser Vorschlag dazu. Weitere Themen werden nach und nach hier veröffentlicht.


(Inter)nationale Klimapolitik

Das Klima kann Deutschland nicht alleine retten. Allerdings können wir unseren gewaltigen Einfluss in der Welt nutzen, um andere Staaten von der Wichtigkeit des Klimaschutzes zu überzeugen. Und selbstverständlich müssen wir dafür mit dem besten Vorbild vorangehen.
Auf EU- und weltweiter Ebene muss sich für strengere Richtlinien beim CO2-Verbrauch eingesetzt werden. Der Schutz der Regenwälder muss forciert werden, insbesondere durch Kompensationen für Länder mit Regenwaldbestand, die diesen nicht abholzen. Denn der Urwald ist für alle wichtig. Daneben muss sich für einen internationalen Atomausstieg stark gemacht werden; als erster Schritt in unmittelbarer Nähe Deutschlands, um der Mehrheit der deutschen Bevölkerung gerecht zu werden, die sich Sicherheit vor atomaren Katastrophen wünscht.
Aber auch auf nationaler Ebene kann einiges erreicht werden. So soll der beschlossene Atomausstieg ins Grundgesetz aufgenommen werden, damit er nicht einfach rückgängig gemacht werden kann (worauf die Atomindustrie schon jetzt spekuliert). Dies sollte allerdings nicht zu konkret passieren, damit die Allgemeinheit des Grundgesetzes gewahrt bleibt. Stattdessen sollte auch im Hinblick auf zukünftige Technologien in das Grundgesetz geschrieben werden, dass "nicht-versicherbare" Technologien (also Techniken, für die es nach den anerkannten Regeln der Versicherbarkeit von Risiken wie Schätzbarkeit von Schäden und Begrenzbarkeit von Folgeschäden)  nicht zur Energiegewinnung benutzt werden dürfen! Somit wären hochriskante Technologien, deren Folgen im Falle eines Unglücks von der Allgemeinheit getragen müssen, von der Nutzung ausgeschlossen. 
Zur Einsparung von CO2 und damit zur Verlangsamung des Klimawandels muss unter anderem beim Verbraucher angesetzt werden. Aufklärungskampagnen zur CO2-Emission, aber auch die Kennzeichnung von Produkten können helfen, den individuellen ökologischen Fußabdruck zu senken. Eine Kennzeichnung der CO2-Bilanz von Lebensmitteln (und möglichst sämtlicher Produkte) muss vorangetrieben werden. In dieser Kennzahl muss der gesamt CO2-Ausstoß für ein Produkt einschließlich Transport, Herstellung (z.B. Heizen eines Treibhauses) einbezogen werden. So könnte jeder Kunde erkennen, dass sich die CO2-Bilanz beispielsweise eines Kilos Tomaten je nach Art des Anbaus und der Transportstrecke immens unterscheidet. Heimischer Öko-Anbau verbraucht 35 g CO2 pro Kilo Tomaten, während der konventionelle Anbau außerhalb der Saison im beheizten Gewächshaus 9300 g (!) CO2 in die Atmosphäre pustet. (Link zur Quelle) Solche Differenzen soll jeder Kunde in seine Kaufentscheidung mit einbeziehen können!